Das kleine Boot
Ein kleiner Junge hat ein Papierboot. Er macht das Boot selbst aus Papier. Er ist sehr stolz auf sein kleines Boot. An einem sonnigen Morgen geht er zu einem kleinen Fluss in der Nähe seines Hauses. Das Wasser ist ruhig und sauber. Der Junge freut sich auf ein neues Abenteuer.
Vorsichtig setzt er das Papierboot auf das Wasser. Zuerst schwimmt das Boot langsam. Dann kommt ein leichter Wind. Der Wind trägt das Boot über das Wasser. Der Junge schaut aufmerksam zu. Er lächelt und läuft am Ufer neben seinem Boot her.
Das kleine Boot fährt immer weiter. Es schwimmt an grünen Bäumen und bunten Blumen vorbei. Manchmal fährt es etwas schneller, manchmal etwas langsamer. Der Junge verliert das Boot nicht aus den Augen. Für ihn ist das Papierboot wie ein kleines Schiff auf einer großen Reise.
Nach einiger Zeit erreicht das Boot eine kleine Kurve im Fluss. Der Junge läuft weiter und beobachtet das Boot. Er stellt sich vor, dass das Boot viele interessante Orte besucht. Vielleicht fährt es durch eine große Stadt oder an einen schönen See. Seine Fantasie macht ihm viel Freude.
Eine Stunde später ist das Boot sehr weit weg. Der Junge kann es kaum noch sehen. Schließlich verschwindet es ganz. Jetzt ist das Boot weg. Der Junge wird traurig, weil ihm sein Papierboot sehr gefällt.
Doch nach kurzer Zeit denkt er nach. Er weiß, dass er jederzeit ein neues Papierboot machen kann. Dieser Gedanke macht ihn wieder glücklich. Er geht nach Hause und sucht neues Papier. Morgen möchte er ein noch schöneres Boot bauen.
Am Abend erzählt er seiner Familie von der Reise des kleinen Bootes. Alle hören ihm aufmerksam zu. Der Junge lächelt wieder. Er freut sich schon auf den nächsten Tag und auf sein neues Papierboot.
So endet die Reise des kleinen Bootes. Obwohl das erste Boot verschwunden ist, bleibt die schöne Erinnerung. Der Junge lernt, dass man manchmal etwas verliert, aber immer wieder etwas Neues schaffen kann.
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