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Jeden Morgen ging Max zum Bäcker, um frische Brötchen zu holen. Der Bäcker war um die Ecke, nur zwei Minuten zu Fuß von seinem Haus entfernt. Es war ein kleiner Familienbetrieb, den es schon seit über dreißig Jahren gab. Max mochte den Duft von frischem Brot, der ihm schon an der Tür entgegenkam.
„Guten Morgen, junger Mann!”, begrüßte Frau Weber, die Bäckerin, Max freundlich. „Wie immer?”, fragte sie. Max nickte. „Ja, bitte, vier Brötchen und ein Körnerbrot.” Frau Weber lächelte und holte die Sachen. Sie kannte Max schon lange und wusste genau, was er wollte.
„Hast du heute schon etwas Besonderes?”, fragte Max und schaute in die Vitrine. Es gab Kuchen, Torten und süße Teilchen. „Ich habe gerade frische Apfeltaschen aus dem Ofen geholt”, sagte Frau Weber. Max‘ Augen leuchteten. „Ich nehme eine — für meine Schwester”, sagte er.
Frau Weber verpackte alles sorgfältig. „Sag deiner Mutter schöne Grüße”, sagte sie. Max bezahlte und nahm die Tüte. „Das mache ich. Einen schönen Tag noch!” Draußen riss er die Papiertüte ein kleines Stück auf und roch an der Apfeltasche. „Ich glaube, ich kaufe mir auch eine”, murmelte er.
Zu Hause frühstückte die Familie. Die Brötchen waren knusprig und die Apfeltasche schmeckte wunderbar. „Der Bäcker bei uns macht das beste Brot der Stadt”, sagte Max mit vollem Mund. Seine Mutter lächelte. „Da hast du recht.”
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