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„Mama, heute ist mein erster Schultag!”, rief Lea aufgeregt, als sie aus dem Bett sprang. Sie war sechs Jahre alt und konnte es kaum erwarten. Am Abend vorher hatte sie kaum geschlafen, weil sie sich so auf die Schule freute. Ihre Mutter half ihr beim Anziehen und band ihr die Haare zu einem Zopf.
„Hast du deine Schultüte?”, fragte der Vater. Lea nickte stolz. Die Schultüte war groß und bunt. Darin waren Süßigkeiten, Stifte und ein kleines Spielzeug. Lea umklammerte die Tüte fest. „Die nehme ich überall mit hin!”, sagte sie.
Der Weg zur Schule war kurz. Lea hielt die Hand ihrer Mutter. Vor dem Schulgebäude standen viele Kinder. Einige weinten, die meisten waren aufgeregt. „Ich habe gar keine Angst”, sagte Lea tapfer. Ihre Mutter drückte sie fest.
Die Lehrerin, Frau Wagner, begrüßte die Kinder. „Herzlich willkommen in der ersten Klasse!”, sagte sie freundlich. Lea setzte sich auf einen Platz neben ein Mädchen namens Mia. „Hi”, flüsterte Mia. „Ich heiße Mia.” Lea lächelte. „Ich bin Lea.”
Nach dem Unterricht kam Lea strahlend nach Hause. „Es war toll!”, rief sie. „Wir haben gesungen, gemalt und Frau Wagner hat uns eine Geschichte vorgelesen.” Sie zeigte ihrer Mutter ihr erstes Bild. „Das ist für dich.” Die Mutter umarmte sie. „Ich bin so stolz auf dich.”
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