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Vor drei Monaten stand Simon vor einer großen Entscheidung: Er hatte einen Job in Hamburg bekommen. „Das ist meine Chance”, sagte er zu seiner Freundin. Aber Hamburg war weit weg von seiner Heimatstadt. „Ich werde dich vermissen”, sagte er traurig. Doch er wusste, dass er diesen Schritt gehen musste.
Der Umzug war stressig. Simon packte alles in Kartons: Kleidung, Bücher, Geschirr und seine Gitarre. Seine Freunde halfen ihm beim Tragen. „Pass auf dich auf in der großen Stadt”, sagte sein bester Freund Max. Simon nickte. Am Ende war die Wohnung leer — nur noch Kartons standen im Flur.
Simon fuhr mit dem Zug nach Hamburg. Als er aus dem Fenster schaute, sah er Felder und kleine Dörfer vorbeiziehen. Nach ein paar Stunden tauchten die ersten großen Gebäude auf. „Willkommen in Hamburg”, sagte er leise. Sein Herz klopfte vor Aufregung.
Die neue Wohnung war klein, aber gemütlich. Simon stellte die Kartons ab, lehnte sich an die Wand und sah sich um. Die Nachbarin klopfte an die Tür und brachte einen Kuchen vorbei. „Herzlich willkommen!”, sagte sie freundlich. Simon lächelte. Vielleicht würde es hier doch klappen.
In den ersten Wochen erkundete Simon die Stadt. Er besuchte die Speicherstadt, die Elbphilharmonie und den Hafen. Jeden Tag entdeckte er etwas Neues. „Es war die richtige Entscheidung”, schrieb er seiner Freundin. „Hamburg ist wunderschön.” Er wusste, dass er sich bald hier zu Hause fühlen würde.
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