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„Was willst du später einmal werden?”, diese Frage hörte Lukas ständig. Seine Eltern, seine Lehrer, sogar die Nachbarn fragten ihn. Nächstes Jahr machte er seinen Abschluss, und die Zeit drängte. „Ich habe keine Ahnung”, gestand er seiner Freundin Lisa. „Es gibt so viele Möglichkeiten.”
Lukas‘ Eltern rieten ihm zu einem sicheren Job. „Werde Ingenieur oder Arzt”, sagte sein Vater. „Damit hast du immer Arbeit.” Aber Lukas war sich nicht sicher, ob das zu ihm passte. Er saß oft vor seinem Laptop und recherchierte verschiedene Berufe. Ärztin, Lehrerin, Architektin, Programmiererin — die Liste war endlos.
Eines Abends setzte er sich hin und machte eine Liste mit seinen Stärken: Er war kreativ, arbeitete gern mit Menschen und liebte es, Probleme zu lösen. „Vielleicht wäre Design oder Marketing etwas für mich”, überlegte er. Lisa nickte. „Das klingt nach dir. Du hast immer tolle Ideen für Projekte.”
Lukas besuchte einen Berufsinformationstag an der Uni. Dort sprach er mit Studenten und Professoren. Ein Student erzählte ihm von seinem Studium im Bereich Kommunikationsdesign. „Das klingt genau nach dem, was ich suche!”, rief Lukas begeistert.
Am Abend rief er seine Eltern an. „Ich habe mich entschieden”, sagte er. „Ich möchte Kommunikationsdesign studieren.” Seine Mutter war überrascht, aber sein Vater sagte: „Wenn du sicher bist, dann unterstützen wir dich.” Lukas legte auf und lächelte. Es war das erste Mal seit Wochen, dass er sich sicher fühlte.
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