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Seit einem Jahr arbeitet Lea ehrenamtlich in einem Tierheim in ihrer Stadt. „Ich liebe Tiere einfach”, sagte sie, als ihre Freundin sie fragte, warum sie das mache. „Sie brauchen Hilfe, und ich kann etwas tun.” Das Tierheim nahm Hunde, Katzen und Kleintiere auf, die kein Zuhause mehr hatten. Viele von ihnen waren ausgesetzt worden.
Jeden Samstag fuhr Lea mit dem Fahrrad zum Tierheim. Sie half beim Füttern, Putzen und Gassi-Gehen. „Komm, Bella!”, rief sie einem kleinen, ängstlichen Hund zu. Bella war erst vor einer Woche ins Tierheim gekommen und hatte sich noch nicht eingelebt. Lea setzte sich geduldig neben sie und streichelte ihr weiches Fell.
„Du hast ein Händchen für die schwierigen Fälle”, sagte Herr Schmidt, der Leiter des Tierheims. Lea lächelte. „Jedes Tier verdient eine zweite Chance.” Sie verbrachte besonders viel Zeit mit den scheuen Tieren. Nach einigen Wochen taute Bella auf und wedelte mit dem Schwanz, wenn Lea kam.
Eines Tages kam eine Familie ins Tierheim, die einen Hund adoptieren wollte. Bella wedelte sofort mit dem Schwanz. „Die ist es!”, rief das kleine Mädchen. Lea half bei der Adoption und erklärte der Familie alles Wichtige. Als Bella mit der Familie ging, wurde Lea ganz wehmütig. Aber sie wusste, es war das Beste für den Hund.
Am Abend saß Lea auf der Bank vor dem Tierheim. „Bella hat ein Zuhause gefunden”, dachte sie zufrieden. „Das ist der schönste Moment bei dieser Arbeit.” Sie freute sich schon auf den nächsten Samstag, wenn sie wieder helfen konnte.
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