Wird geladen
Wird geladen
Jeden Sommer besucht Emma ihre Großeltern auf dem Land. Sie wohnen in einem kleinen Dorf mit etwa fünfhundert Einwohnern. Wenn Emma aus dem Bus steigt, atmet sie tief durch. Die Luft ist klar und frisch. Keine lauten Autos, keine Hektik — nur Ruhe und Vogelgezwitscher.
„Oma, ich bin da!”, rief Emma, als sie durch die Gartenpforte ging. Ihre Großmutter stand in der Tür und winkte. Der Garten war voller bunter Blumen, und im Hintergrund sah man die grünen Hügel. „Komm rein, ich habe frischen Kuchen gebacken”, sagte die Oma und lächelte.
Am Nachmittag ging Emma mit ihrem Opa spazieren. Sie liefen über Felder und Wiesen, vorbei an einem kleinen Bach. „Hier ist alles so friedlich”, sagte Emma. „Ja, das ist das Schöne am Landleben”, antwortete ihr Opa. „Kein Lärm, keine Hektik. Die Natur ist direkt vor der Haustür.”
Sie kamen an einem Bauernhof vorbei. „Dort wohnen die Müllers”, erklärte der Opa. „Sie haben Kühe, Hühner und einen großen Gemüsegarten.” Emma durfte sogar eine Kuh streicheln. Das Fell war weich und die Kuh schaute sie mit großen, ruhigen Augen an.
Am Abend saßen alle zusammen auf der Terrasse. Der Himmel wurde orange und rosa. „Ich könnte für immer hier bleiben”, sagte Emma leise. Ihre Großmutter legte den Arm um sie. „Das freut uns. Du bist immer willkommen.”
Zurück in der Stadt vermisste Emma die Ruhe und die frische Luft. Sie beschloss, ihre Großeltern öfter zu besuchen. „Das Landleben ist etwas Wunderbares”, dachte sie. „Vielleicht wohne ich später auch einmal auf dem Land.”
Kommentare
Noch keine Kommentare.